Die Kath. Spitalkirche St. Alban Oberes Brunnental 1 a/b. 1270 erste Erwähnung einer Kapelle bei einer als heilkräftig geltenden Quelle; bis ins 16. Jahrhundert Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau. Mitte des 14. Jahrhunderts Spitalgründung und Errichtung der gotischen Spitalkirche, die um 1415 in den Mauerring einbezogen wurde. 1868 Abbruch bis auf Turm und Krypta; 1869/70 Neubau nach Entwürfen von Georg von Stengel. Restaurierung 1978. - Einschiffiges Langhaus mit hölzerner Flachdecke.
Im eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor Sternrippen-gewölbe über Dreiviertelsäulen in den Ecken; unter der Südhälfte Krypta, die ehem. Wallfahrtskapelle, mit Kreuzgewölbe über Mittelsäule, südlich Treppe zu der tiefer liegenden Quelle. An der Nordwestecke des Langhauses der zierliche, gotische Turm; auf niedrigem quadratischem Unterbau schlankes Oktogon mit Gliederung durch Ecklisenen und Bogenfriese, oben acht kleine Giebel und Spitzhelm. Neugotische Ausstattung. Gestühl 1755. In der Krypta Muttergottesfigur um 1500.
Spitalgebäude. Weitgehend erneuerte, dreigeschossige Anlage aus zwei parallelen Flügeln und einem Verbindungsbau. Vor der Kirche im Erdgeschoß des Nordflügels Raum mit Kreuzrippengewölbe; Schlusssteine mit Rosette und Gottvater wohl 14./15. Jahrhundert.
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