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Kulturhistorische Informationen


1474 - 1482 durch Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut begonnen und nach seinem Tod durch Herzog Georg den Reichen vollendet; Baumeister ab 1475 Heinrich Behem, der später am Schlossbau in Ingolstadt beteiligt war. 1559 - 1563 Witwensitz der Pfalzgräfin Elisabeth.

1707 tief greifender Innenumbau zur Brauerei; ab 1716 Salzmagazin und Getreidekasten. 1741 und 1745 umfangreiche Reparaturen, danach allmählicher Verfall; erst 1887-1890 Wiederaufbau in veränderten Formen. - Langgezogener, dreigeschossiger Bau. Westgiebel mit Blendgliederung, als Bekrönung Schwalbenschwanzzinnen mit mittleren Querpfeilern. An der Nordfront Konsol- und Bodenerker, letztere 1889/90. Der massige, runde Südwestturm mit Konsolerkern, Zinnenkranz und Kegelhelm; der südöstliche Rundturm niedriger. Inneres 1951 völlig verändert.

Quellenangabe
Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler Bayern
Band 3: Schwaben
Bearbeitet von Bruno Bushart und Georg Paula München (u. a.)
Deutscher Kunstverlag, 1989
ISBN 3-422-0308-5

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