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St. Vitus

St. Vitus im Ortsteil Veitriedhausen
Kirchlich gehörte Veitriedhausen als Filiale zur Pfarrkirche nach Gundelfingen.

In der Urkunde vom 21. September 1393 ist erstmals eine Kirche genannt, "ein Wislin ze Riethusen gelegen bei der Kirchen". Um was f√ľr einen Bau es sich handelte, ist nicht √ľberliefert. Auf einem Flurplan von 1600 ist das Dorfbild dargestellt und erkennbar, dass am Ortsrand eine kleine gotische Kirche mit einem vierseitigen Turm und einem einfachen Satteldach stand. Von diesem Bau ist heute noch das untere Stockwerk des Turmes mit zwei Spitzbogenfensterchen erhalten. Sie d√ľrften wohl aus dem 15. Jahrhundert stammen.

Nachdem das Kirchengeb√§ude im 17. Jh. stark bauf√§llig war, bem√ľhten sich die Veitriedhausener im 18. Jh. sehr um ihr Gotteshaus.

1726 wurde der Turm ausgebaut und 1728 die Sakristei angef√ľgt. Bereits 1743 ging man wider an die Renovierung. In den Jahren 1860 bis 1866 wurde die Kirche erneut renoviert, dazu konnte eine neue Innenausstattung beschafft werden. Daf√ľr erhielten die Veitriedhausener vom Bischof von Augsburg ein besonderes Lob. Die heutige Ausstattung der Kirche stammt gr√∂√ütenteils aus dieser Zeit. Die Gemeinde blieb bis zum 15.06.1928 Filiale von Gundelfingen. In diesem Jahr wurde sie der Pfarrkuratie Frauenriedhausen zugeordnet. Nach dem zweiten Weltkrieg, 1953 ging die Gemeinde wieder daran Kirche und Turm zu renovieren. Auch hier zeigte sie ihren durch Jahrhunderte bew√§hrten Opfergeist.

Aus "Geschichte der Gemeinde Veitriedhausen" von Max Springer, in "700 Jahre Albertus Magnus † - 800 Jahre Stadt Lauingen - 1200 Jahre Name Lauingen - Festschrift der Stadt Lauingen (Donau) 1980" S. 325 ff.

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