Stadt Lauingen (Donau)

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Lauingens Geschichte

Lauingen (Donau) entstand aus einer alemannischen Ansiedlung des 6./7. Jahrhunderts.

Marktplatz
Marktplatz

Durch eine Schenkung kam der Ort Mitte des 8. Jahrhunderts an das Kloster Fulda und wurde um 1150 hohenstaufisch.

Die Staufer erhoben das Dorf Lauingen zur Stadt. Vermutlich lie√ü Kaiser Friedrich Barbarossa sie mit Mauern umgeben; das noch vorhandene erste Stadtsiegel tr√§gt sein Bild. Nach der Enthauptung Konradins in Neapel fiel Lauingen bei der staufischen Erbteilung an die Wittelsbacher; zuerst an die Linie der Ingolst√§dter, dann an die reichen Herz√∂ge von Landshut und nach dem Tode Herzog Georgs des Reichen an die f√ľr die Enkel des Herzogs gegr√ľndete Pfalz-Neuburg. 

Als zweite Residenzstadt, in der ein weitr√§umiger Handel und ein t√ľchtiges Handwerk ans√§ssig waren, die die Stadt zu gro√üem Wohlstand brachten, spielte sie eine wichtige Rolle in der Zeit der Reformationen und des Drei√üigj√§hrigen Krieges. 

Danach erhielt sie das heutige Gesicht mit wunderschönen Giebeln an der Hauptstraße, mit engen Gassen und malerischen Winkeln. Heute leben in Lauingen und seinen Ortsteilen Faimingen, Veitriedhausen und Frauenriedhausen ca. 11.000 Menschen.

Historische Stadt
Historische Stadt

Die Stadt Alberts des Großen

Albertus Magnus, der gro√üe Gelehrte des Mittelalters ist der ber√ľhmteste Sohn der Stadt. Er wurde um 1200 in Lauingen geboren. 1225 trat er in den Dominikanerorden ein, 1260 erhielt er in Regensburg den Bischofsstab.

Albertus Magnus gilt als erster Gelehrter, der die Philosophie des Aristoteles mit der christlichen Lehre verband. Sein Sch√ľler Thomas von Aquin setzte diese Arbeit fort. 1280 verstarb Albertus der Gro√üe in K√∂ln. 1931 wurde er heilig gesprochen.