Stadt Lauingen (Donau)

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Neues Verkehrskonzept für die Lauinger Innenstadt

Bauhofleiter Benjamin Weber, Lauingens zweiter Bürgermeister Dietmar Bulling, Stadtbauamt-Mitarbeiter Tobias Trebs und Lauingens dritter Bürgermeister Helmuth Zengerle (von links) präsentieren die Schilder fürs neue Verkehrskonzept der Lauinger Innenstadt.

Die meisten der neuen Schilder standen schon. Am heutigen Montagmorgen waren drei Trupps des Städtischen Bauhofes Lauingen (Donau) unterwegs, um die letzten Arbeiten vorzunehmen. Ab 7 Uhr startete in der Lauinger Innenstadt eine komplett neue Verkehrsführung und Verkehrsordnung.
 
Die neuen Maßnahmen und Verkehrsregelungen im einzeln:
 
Tempo 30-Zone mit Rechts-vor-Links-Regelung
Das gesamte Innenstadtgebiet wird zur Tempo 30-Zone mit Rechts-vor-Links-Regelung für alle Verkehrsteilnehmer, ob Autofahrer oder Radler. Die Verkehrsberuhigung dehnt sich in Ost-West-Richtung aus von der Einmündung Herzog-Georg-Straße/Schabringer Straße bis zur Einmündung Riedhauser Straße. Vom Süden aus gilt Tempo 30 ab der Donaubrücke über die Donaustraße/Geiselinastraße bis in den Norden in Richtung Wittislinger Straße/Bahnübergang. Seit Anfang Februar ist diese Zone bereits für den Schwerlastverkehr gesperrt, ausgenommen sind Anlieger, landwirtschaftliche Fahrzeuge und der ÖPNV.
 
Verkehrsberuhigte Zone mit Schritt-Tempo rund um den Marktplatz – jeder Verkehrsteilnehmer ist gleichberechtigt

Am Montagmorgen wurden die Abkleber entfernt, die Stra├čen rund um den Marktplatz sind nun eine verkehrsberuhigte Zone. Im Bild (von links): Bauhofleiter Benjamin Weber und Stadtbauamt-Mitarbeiter Tobias Trebs.
Am Montagmorgen wurden die Abkleber entfernt, die Stra├čen rund um den Marktplatz sind nun eine verkehrsberuhigte Zone. Im Bild (von links): Bauhofleiter Benjamin Weber und Stadtbauamt-Mitarbeiter Tobias Trebs.

Das Verkehrsschild „Spielstraße“ kennt jeder – es weist einen verkehrsberuhigten Bereich aus. Der gilt künftig rund um den Marktplatz mit einem Schritt-Tempo von 4 bis 8 km/h. Auf der Herzog-Georg-Straße beginnt die Zone nach der Geiselinastraße und endet nach dem Gebäude der ehemaligen Hypo-Vereinsbank. Auf der Brüderstraße reicht der verkehrsberuhige Bereich bis zur Einmündung des Parkplatzes Cap-Markt, auf der Imhof- und Albertusstraße umfasst er den Bereich bis zum Ende des Rathauses. Die Ampelanlagen in den Kreuzungsbereichen Geiselinastraße/Herzog-Georg-Straße, Brüderstraße/Herzog-Georg-Straße und Albertusstraße/Herzog-Georg-Straße werden außer Betrieb gesetzt. Alle Verkehrsteilnehmer, ob Fußgänger, Radler oder Autofahrer, sind gleichberechtigt und müssen aufeinander Rücksicht nehmen. Zwei Geschwindigkeitsmesser machen Autofahrer künftig auf ihr Fahrttempo aufmerksam.
 
Zebrastreifen im Zentrum
Die bisher bestehenden Zebrastreifen auf der Herzog-Georg-Straße/Höhe Drogeriemarkt Müller, in der Brüderstraße/Höhe Stadthalle, in der Ludwigstraße/Höhe Grund- und Mittelschule und in der Schabringer Straße/Höhe Kreuzung Johannesstraße bleiben bestehen.
 
Einmündung Geiselinastraße und Rosenstraße
„Vorfahrt beachten“ gilt für Verkehrsteilnehmer, die auf der Herzog-Georg-Straße in Richtung Gundelfingen unterwegs sind am Ende der verkehrsberuhigten Zone/Einmündung Geiselinastraße. Vorfahrt haben hier die Linksabbieger aus der Geiselinastraße. Autofahrer und Radler, die auf der Herzog-Georg-Straße unterwegs sind und die verkehrsberuhigte Zone verlassen, müssen sich unterordnen, stoppen und Vorfahrt gewähren.
Das bisherige Stopp-Schild an der Rosenstraße wird entfernt. Verkehrsteilnehmer, die aus der Rosenstraße kommen, haben Vorfahrt beim Einbiegen auf die Herzog-Georg-Straße gegenüber Verkehrsteilnehmern, die in Richtung Dillingen unterwegs sind.
 
Weniger Schilder
An jeder Einfahrtsstraße werden für das nächste halbe Jahr Hinweisschilder auf die geänderte Verkehrsführung aufmerksam machen. Danach werden die Schilder abgebaut, zurück bleibt eine überschaubare Anzahl verständlicher Hinweistafeln zur Verkehrsregelung.
 
Lebensqualität fürs Zentrum
„Unser Ziel ist es, den Durchgangsverkehr auf der neuen B16 an der Lauinger Innenstadt vorbeizuführen und damit die Lebensqualität und die Aufenthaltsqualität im Zentrum zu erhöhen“, sagt Dietmar Bulling, zweiter Bürgermeister Lauingens. Sein Amtskollege und dritter Bürgermeister Helmuth Zengerle ergänzt: „Jeder Verkehrsteilnehmer, der innerstädtisch unterwegs ist und nach Lauingen kommt, soll von der neuen Qualität im Zentrum profitieren.“ Einkaufen, Gastronomiebesuche, Behördengänge, den Nachwuchs in den Montessori-Kindergarten bringen und abholen – das soll künftig ohne PKW-Stau auf und rund um der Herzog-Georg-Straße funktionieren.
 
Kontrollierte Testphase
14.000 Fahrzeuge rollen bisher täglich durch Lauingen, das Verkehrsaufkommen soll sich nun drastisch ändern. Helmuth Zengerle: „Die zuständigen Fachbehörden wie Landratsamt, Polizei und Regierung von Schwaben haben wir mit ins Boot geholt. Gemeinsam wurde ein Verkehrskonzept erarbeitet, das Lauingen entlastet und gute Perspektiven für die künftige Entwicklung der Altstadt bietet.“ Die Verantwortlichen im Lauinger Rathaus werden die neue Verkehrsführung die nächsten Monate genau beobachten. „Das neue Verkehrskonzept geht jetzt in seine erste Probephase. Erkennen wir einen echten Handlungsbedarf, sprechen uns Bürgerinnen und Bürger an, nehmen wir je nach Sachlage Nachbesserungen und Änderungen vor“, kündigt Dietmar Bulling an.

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