Stadt Lauingen (Donau)

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Rathaus in Lauingen

Nach einem Brand des alten Rathauses, das früher an der Hauptstraße stand, entschied der Rat der Stadt im Jahre 1782, ein neues Gebäude zu errichten.

Blick auf Rathaus
Blick auf Rathaus

Dazu ließ er Pläne von Josef Dossenberger aus Wettenhausen und Christian Schwab aus Monheim anfertigen, die dem Kurfürsten von Bayern, Karl Theodor vorgelegt wurden. Dieser lehnte sie ab, denn er wollte ein modernes Gebäude erstellt wissen. 

Um das zu erreichen, übertrug er seinem Hofbaumeister, dem Italiener Lorenzo Quaglio, den Auftrag zur Planung und Bauüberwachung. Die Bauausführung erfolgte durch den Lauinger Stadtmaurermeister Johann Georg Launer.

Es entstand ein streng klassizistisches Bauwerk, dreigeschossig, durch eine Dreiteilung in neun Achsen gegliedert. Am Architrav über dem Mitteltor ist die Bauinschrift angebracht.

Sitzungssaal
Sitzungssaal

Im Erdgeschoß befindet sich eine neunjochige Halle. Über einen vornehmen Treppenaufgang mit einem Glasgemälde von Bernhard Mittermaier II (1906) gelangt der Besucher zum Festsaal im 1. Stock. In diesem sind in reichverzierten Rahmen die Porträts des Kurfürsten Karl Theodor und seiner Gemahlin Elisabeth, von Hofmaler J.W. Hoffnas geschaffen, zu besichtigen.

An den zur Erbauungszeit blühenden Salzhandel und die Donauschifffahrt erinnern die Türreliefs. Besonders schöne Ausstattungsstücke sind die beiden Keramiköfen.

Der Lauinger Rathaussaal gilt als einer der schönsten klassizistischen Säle in Bayern. Über dem Treppenaufgang zum 2. Stockwerk befindet sich ein Glasgemälde vom Lauinger Glasmalereibesitzer Bernhard Mittermaier I (um 1880), eine biblische Darstellung "Jesus lehrt im Tempel".

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