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Lärmschutz auf 300 Metern Länge

Ein gutes Jahr Bauzeit – jetzt ist er fast fertig, der neue Lärmschutzwall im Westen von Lauingen. Im Bild (von links): Tobias Trebs vom Tiefbauamt der Stadt Lauingen, Bürgermeisterin Katja Müller und Ulrich Wolbring vom ausführenden Ingenieurbüro Wolbring.

Im Baugebiet Lauingen West III haben Bautrupps in den vergangenen Monaten jede Menge Erde bewegt: 7.000 Kubikmeter wurden aufgeschüttet für den neuen Lärmschutzwall, der rund 300 Meter lang, 11 Meter breit und mit der Lärmschutzwand 7 Meter hoch ist.

 

„700.000 Euro“, nennt Tobias Trebs vom Tiefbauamt Lauingen als Investitionssumme. Im Norden hinter der Westendstraße sorgt der Wall für Ruhe im neuen Baugebiet, die Geräuschkulisse der angrenzenden Bahnlinie bleibt draußen. Auch etwaige Schallemissionen aus dem benachbarten Gewerbeareal mit SAME Deutz-Fahr und der BayWa dringen nicht ins Wohngebiet.
 
Eine standfeste Sache
Mit ins Boot geholt für den Lärmschutzwall hat sich die Stadt das Ingenieurbüro Wolbring aus Lauingen. „Alleine der aufgeschüttete Erdwall ist drei Meter hoch“, berichtet Ulrich Wolbring. Stahlrohre wurden im Abstand von fünf Metern ins Erdreich gerammt, als sichere Verankerung für die aufgesetzten Stahlpfosten. Sie sind die Trägerprofile der großflächigen Holz- und Glaselemente, die auf dem Wall vier Meter in die Höhe ragen. Das Lärchenholz ist durch seinen hohen Harzanteil sehr witterungsbeständig, die Glasmodule lockern die Wand optisch auf. Bodengutachter prüften während der Bauphase permanent die Standfestigkeit des Walls. „Die Bodenverdichtung war aufwendig“, so Trebs. Eine Mischung aus Kalk und Zement wurde per Fräse bis in eine Tiefe von einem halben Meter ins Erdreich eingebracht und vermischt, alles für den sicheren Stand. Jetzt folgt die Begrünung des Walls. Messungen stellten Fledermauspopulationen fest, entlang der Wand sind Quartiere für die unter Artenschutz stehenden Fledertiere geplant.

Per Glassauger und Kran geht’s hoch hinaus: Die Schreinerei Rosenberger aus Niederbayern ist Spezialist für Lärmschutzwände aus Holz. Die Mitarbeiter haben die jeweils 500 Kilogramm schweren Glasplatten in die Stahlprofile eingefädelt.

24 städtische Bauplätze
46.300 Quadratmeter misst das Baugebiet Lauingen-West III, das hinter dem Lärmschutzwall liegt. 49 Baugrundstücke sind es insgesamt, 24 davon vergibt die Stadt Lauingen, weitere 25 Grundstücke sind in Privatbesitz. „Es handelt sich hier um die ersten städtischen Grundstücke, die seit mehreren Jahren wieder zur Verfügung stehen“, sagt Lauingens Bürgermeisterin Katja Müller. „11 der 24 städtischen Plätze sind bereits verkauft, die anderen 13 Plätze werden nach Listenplatz vergeben, über 40 Vormerkungen gibt es“, informiert Jörg Richter von der Lauinger Stadtkämmerei. Geplant sind auf den 24 Bauplätzen 6 zweigeschossige Häuser im Toskana-Stil und 18 Häuser mit Erdgeschoss, Dachgeschoss und Giebeldach. Voraussichtlicher Baubeginn ist Sommer/Herbst 2019.

Foto: H. Siebert / Stadt Lauingen

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