Stadt Lauingen (Donau)

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"Donau erleben!"

Lauingen (Donau) ist die einzige der vier Donaustädte im Landkreis Dillingen mit direktem Zugang zum Fluss, ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Drei neue Projekte in der Albertus-Magnus-Stadt wurden im Rahmen des EU-LEADER-Programms „Flusslandschaften in Schwaben – Donau erleben!“ unter Initiative von LEW Wasserkraft fertiggestellt. Angestoßen vom Arbeitskreis „Lebenswertes Lauingen“ und dem Konzept „Donau küsst Lauingen“.

Am Modul Mühlgraben informierten sich Mitglieder des Lauinger Stadtrates, Vertreter vom AK „Lebenswertes Lauingen“, von Donautal-Aktiv, von der Fischereigenossenschaft / Fischereiverein und von Wasserwirtschaftsbehörden, zusammen mit Bürgermeisterin Katja Müller, Stadtbaumeisterin Birgitta Neurohr und Ralf Klocke, LEW Wasserkraft, über die getätigten LEADER-Maßnahmen. Mit dabei waren auch Offingens Bürgermeister Thomas Wörz und Heinz Gerhards von der Stadt Gundelfingen, sie planen ähnliche Projekte an der Donau zu starten.

 

Die Donau zwischen Neu-Ulm und Höchstädt gemeinsam erlebbarer machen, ist das Ziel von LEW Wasserkraft (vormals Bayerische Elektrizitätswerke), drei Landkreisen und zahlreichen Kommunen. Das Teilprojekt „Donau erleben!“ besteht aus verschiedenen Bausteinen, wie naturnahen Ufern, Laichmöglichkeiten für Fische, Bootsanlegestellen und der Optimierung des Radwegenetzes. „Als Wasserkraftbetreiber möchten wir mit unseren Projekten den Lebensraum Fluss aufwerten, ihn noch stärker ins Bewusstsein rücken und die Menschen für diesen wichtigen Lebensraum sensibilisieren. Dass wir dabei mit den Mitteln aus dem LEADER-Programm der EU und des Freistaats Bayern unterstützt werden, bestätigt uns in diesem Ansatz“, erklärt Ralf Klocke, Projektleiter bei LEW Wasserkraft.

Neue Ufersicherung mit Treppen am Lauinger Mühlgraben. 
Foto: A. Hurler/LEW
Neue Ufersicherung mit Treppen am Lauinger Mühlgraben.
Foto: A. Hurler/LEW

Drei Lauinger Projekte

Das Initialmodul der Albertus-Magnus-Stadt war das neue Kiesufer an der Donau beim Biergarten „Drei König“ in 2016. „Das Areal wird gut angenommen“, sagt Lauingens Bürgermeisterin Katja Müller. Dann folgte das Modul Mühlgraben zur Entwässerung der Teiche des Fischguts Schlossmühle samt begehbarer Treppe als Ufersicherung. Die Brenzmündung in die Donau wurde im Herbst 2019 als dritte Maßnahme fertiggestellt. „Neues und naturnahes Ufer mit Wasserbausteinen, ideal als Anlegestelle für Paddler“, so Lauingens Stadtbaumeisterin Birgitta Neurohr. 13 Modulvorschläge gab es aus Lauingen, initiiert vom Arbeitskreis „Lebenswertes Lauingen“.

Naturnahes Ufer an der Brenzmündung, gefördert durch das EU-Programm LEADER, Maßnahmenträger ist LEW Wasserkraft

 

„Mit dem Programm ‚Donau erleben!‘ bringen wir den Menschen in der Region und den Tourismusgästen, darunter viele Radler, das Naturerlebnis Fluss durch direkte Zugänge wieder näher“, so Bürgermeisterin Müller. „Ein herzliches Dankeschön an die LEW Wasserkraft für die Planung, naturnahe Umsetzung und Gestaltung des Projekts, finanziell unterstützt durch das LEADER-Programm.“
 
Finanzierung: EU, Bayern, Kommunen

Die Gesamtkosten des Projekts „Donau erleben!“ zwischen Neu-Ulm und Höchstädt belaufen sich auf rund 700.000 Euro, finanziell gefördert werden die Einzelmaßnahmen mit 60 % über das LEADER-Programm der EU und den Freistaat Bayern. Die Kommunen sind zu 30 % an den Kosten beteiligt. Die LEW trägt 10 %, finanziert über den Förderfonds des Ökostromprodukts LEW Strom Aqua Natur. Die Finanzierung des Lauinger Initialmoduls Kiesstrand/Uferausweitung Donau übernahm die LEW, für die Abfuhr des Aushubmaterials steuerte die Albertus-Magnus-Stadt einen geringen vierstelligen Betrag bei. Aus dem Lauinger Haushalt stammen weitere 10.000 Euro für den Mühlgraben und 12.000 Euro für die Brenzmündung.
 
Umgestaltung: Donauufer, Luitpoldhain

Jetzt steht die Umgestaltung des Donauufers an, die Vorentwürfe sind bei der Regierung von Schwaben eingereicht. „Fördergespräche sind im Herbst terminiert“, sagt Müller. Stadtbalkon, Stadtterrasse, Bachwasserspiel – das alles gehört zum favorisierten Entwurf von Studio B, einem Münchener Landschaftsarchitekturbüro. 600.000 Euro hat der Lauinger Stadtrat für diese Maßnahme festgelegt, 80 % davon aus dem Struktur- und Härtefonds der Regierung von Schwaben, 20 % trägt die Kommune. Auch im Luitpoldhain geht’s demnächst weiter mit der Feinmodulierung der Bachlandschaft. „Ein künftiges Schmuckstück für Lauingen mit hoher Aufenthalts- und Freizeitqualität“, blickt Müller in die Zukunft.


LEADER und LEW Wasserkraft
Das LEADER-Programm wird in Bayern vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zusammen mit den Städten und lokalen Aktionsgruppen (LAG) umgesetzt, in Lauingen ist es der Arbeitskreis „Lebenswertes Lauingen“. Die Besonderheit des LEADER-Ansatzes ist, dass aus der Region für die Region Entwicklungsprozesse angestoßen werden (Bottom-up). Maßnahmenträger des Projekts „Donau erleben!“ ist die LEW Wasserkraft, ein 100 %-iges Tochterunternehmen der Augsburger Lechwerke AG. LEW Wasserkraft unterhält und betreibt 36 Wasserkraftwerke an Donau, Günz, Iller, Lech und Wertach und gehört damit zu den führenden Wasserkraftwerksbetreibern in Bayern. Das Unternehmen erzeugt jährlich rund eine Milliarde Kilowattstunden Strom aus regenerativer Wasserkraft.

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