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Beim Straßenbau in Lauingen "läufts"

Voll unter Dampf stand die Lauinger Ludwigstraße am letzten Wochenende im November, als der 170° Celsius heiße Asphalt aufgetragen wurde. „Die Sanierung zwischen Löwenkreisel und Riedhauser Straße liegt im Zeitplan“, freut sich Lauingens Bürgermeister Wolfgang Schenk. Im Frühjahr startet dann der Umbau des Löwenkreisels.

Der Ortstermin zeigt, es geht voran mit der Sanierung der Ludwigstra├če: Lauingens B├╝rgermeister Wolfgang Schenk, STRABAG-Mitarbeiter Oleg Frisenko, STRABAG-Polier Dirk Dobirkar, Tobias Trebs vom Tiefbauamt Lauingen und Lauingens Stadtbaumeisterin Birgitta Neurohr (von links).
Der Ortstermin zeigt, es geht voran mit der Sanierung der Ludwigstra├če: Lauingens B├╝rgermeister Wolfgang Schenk, STRABAG-Mitarbeiter Oleg Frisenko, STRABAG-Polier Dirk Dobirkar, Tobias Trebs vom Tiefbauamt Lauingen und Lauingens Stadtbaumeisterin Birgitta Neurohr (von links).

Mitte Juli ging es los mit der unterirdischen Sanierung der Ludwigstraße und des Löwenkreisels, im ersten Schritt erneuerten die Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen die Wasser- und Kanalleitungen. „Das war nötig, weil sich hier stark frequentierte Hauptsammler befinden, die inzwischen 60 Jahre alt sind“, berichtet Schenk. Seit Herbst bekommt die Ludwigstraße auf 220 Metern Länge eine neue Asphaltdecke durch die Stadt Lauingen, „die Kosten belaufen sich auf etwa 200.000 Euro“. Durchgeführt werden die Arbeiten von der Niederlassung der STRABAG AG in Höchstädt. Dirk Dobirkar, Polier bei STRABAG, ist zufrieden mit dem Baufortschritt, „nach Abschluss der Arbeiten wird die Straße richtig gut aussehen“. Dafür wurde in den letzten Wochen jede Menge getan. Eine Drohne hat die Ludwigstraße an drei Millionen Punkten exakt vermessen, erst dann ging es ans gründliche Abfräsen des bisherigen Fahrbahnbelags. „Die bestehende Straßenwölbung wurde beibehalten, sonst hätten wir zu stark in die Tiefe gehen müssen, was jeden Kostenrahmen gesprengt hätte“, berichtet Tobias Trebs vom Lauinger Tiefbauamt.
 
Warmer November senkt Kosten
Einsparungen im Stadtsäckel gab es bei der Asphaltierung selbst, denn aufgrund der milden Temperaturen war kein Flächenheizer nötig, um den Asphaltkleber mit dem Untergrund zu verbinden. „Dadurch haben wir während der Asphaltierung an jedem der drei Tage 7.000 Euro eingespart“, rechnet Schenk vor. Inzwischen ist die Ludwigstraße für den Anliegerverkehr wieder geöffnet, bis spätestens Jahresende sollen die Bauarbeiten termingerecht abgeschlossen werden und der komplette Verkehr soll fließen. Momentan laufen noch die Pflasterarbeiten an der Bushaltestelle Grund- und Mittelschule und auf dem Gehweg zwischen Turnhalle und Einmündung Marienweg. Der bisherige Zebrastreifen auf Höhe der Schule bleibt bestehen und erhält einen neuen Farbanstrich auf dem sanierten Fahrbahnbelag. Auf der kompletten Länge der Ludwigstraße wurden neue Granit-Randsteine und Gussasphaltrinnen verbaut für die Entwässerung bei Regen und Schnee hinein in die neuen Wasserkanäle.

Drei Tage dauerte die Asphaltierung der 220 Meter langen Ludwigstraße. Vier Lkw mit 170° Celsius heißem Asphalt rollten im Schichtbetrieb Richtung Lauingen und luden ihre brodelnde Fracht in den Asphaltfertiger um.

Nach dem Asphaltauftrag ging es mit tonnenschwerem Gerät ans Walzen durch die STRABAG AG. Während der dreitägigen Asphaltierung war die Ludwigstraße für den Verkehr komplett gesperrt. Bis spätestens Jahresende werden die Arbeiten abgeschlossen sein, dann kann der Verkehr wieder frei fließen.

In Handarbeit wurde der bisherige Straßenbelag teilweise abgetragen (links), Muskelkraft und handwerkliches Können beim Setzen der Granit-Randsteine (rechts).

Frühjahr 2018: Ausbau Löwenkreisel

Weiter mit den Straßenarbeiten in Lauingen geht es im Frühjahr 2018. Dann ist der rund 340.000 Euro teure Um- und Ausbau des neuen Löwenkreisels mit einer ordentlichen Verkehrsführung und sicheren Überquerungen an der Reihe. In der Johannes- und in der Bahnhofstraße sind für Fußgänger Zebrastreifen samt barrierefreien Querungshilfen geplant, die auch als Fahrbahnteiler dienen. Eine weitere Querungshilfe kommt in der Brüderstraße. „Der Löwenkreisel ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt zwischen Bahnhof, Schulen und Innenstadt, das Fußgängeraufkommen ist hoch, viele Schüler queren die Straßen. Hier ist uns vor allem die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer wichtig“, erklärt Bürgermeister Schenk die anstehenden Arbeiten. Durchgeführt wird die Baumaßnahme Löwenkreisel vom Straßen- und Tiefbauunternehmen Thannhauser aus Fremdingen.

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