Stadt Lauingen (Donau)

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Lauingen und Segré-en-Anjou-Bleu - Eine Begegnung guter Freunde

Seit über 35 Jahren finden nun Begegnungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern der französischen Stadt Segré und der Stadt Lauingen (Donau) statt.
 
Seit 2020 war die erste Begegnung zwischen der damals neu gewählten Bürgermeisterin von Segré, Geneviève Coquereau und Lauingens Bürgermeisterin Katja Müller sowie zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Städte geplant.
 
Dann kam die COVID-Krise dazwischen und so konnte dieses Treffen erst nach einer langen Zwangspause im Mai des vergangenen Jahres stattfinden. Durch Corona wurde die bisherige Taktung der Treffen zwischen Segré und Lauingen durcheinandergewirbelt. Vor der Krise bestand hier ein zweijähriger Rhythmus. Im Mai 2023 besuchten die Freunde aus Segré zum ersten Mal seit der Pandemie wieder Lauingen.
 
Es war beiden aber ein persönliches Anliegen, noch in ihrer ersten Amtszeit wenigstens eine Runde des Austausches in beiden Richtungen für alle Freundinnen und Freunde der Städtepartnerschaft zu realisieren. Daher erfolgte die Gegeneinladung aus Segré bereits kurze Zeit später für den Mai 2024.
 
Das Comitée de Jumelage (dt. Partnerschaftskomitee) in Segré unter der Leitung von Bernard Tessier und mit tatkräftiger Unterstützung durch Bruno Guiet und Jean-Yves Ledoux stellte für dieses Treffen ein spannendes und interessantes Programm zusammen. Die Gruppe aus Deutschland kam am Abend des 8. Mai nach einer 15-stündigen Fahrt wohlbehalten in der Partnerstadt an.

Das Programm begann an Christi Himmelfahrt. Nach einer Stadtführung durch Segré, während der Bürgermeisterin Katja Müller die Gelegenheit hatte, die Partnerstadt erstmals kennenzulernen, wurden die Gäste aus Lauingen zusammen mit ihren Gastfamilien im Festsaal des Rathauses von Segré empfangen. Dort – im Zentrum der seit einigen Jahren bestehenden Unterpräfektur Segré-en-Anjou-Bleu, deren Hauptort Segré ist – überreichten die beiden Stadtoberhäupter als offizielle Geschenke einander Gemälde, welche Impressionen ihrer jeweiligen Städte zeigen. Madame Coquereau erhielt von Frau Müller eine Darstellung des Schimmelturms als Graffiti. Danach bestand die Möglichkeit der Besichtigung des Industriedenkmals „Mine Bleue“. Diese nun stillgelegte und in ein Museum umgewandelte ehemalige Schiefermiene führt ihre Besucherinnen und Besucher 126 Meter unter Tage. Sie war die Quelle des Baumaterials für die graublauen Dächer aus Schiefer, welche die Optik der Städte und Dörfer der Region bis heute prägen. Die Schilderungen des harten Alltags der Minenarbeiter von einst waren für die Gäste aus Schwaben ergreifend und eindrucksvoll.
 
Am Freitag brachen die Teilnehmer dann gemeinsam mit ihren Gastfamilien in Richtung Atlantikküste auf. Nach einem Picknick in Strandnähe wurde die imposante Schiffswerft von Chantiers de l’Atlantique in der Stadt St. Nazaire besichtigt. Dort werden die gigantischen Luxusliner der großen Kreuzfahrtlinien geplant, gebaut und schließlich vom Stapel gelassen.
 
Am Samstag, dem vorletzten Tag des Besuchs, konnten Interessierte das Museum der aufgelassenen Eisenmine „le Bois 2“ bei Segré in Augenschein nehmen und sich anschließend im Pétanque-Spiel üben – der französischen Variante des Boccia.
Schließlich wurde der Aufenthalt mit einem Festabend im Restaurant in Chazé-sur-Argos nahe Segré stimmungsvoll und gaumenfreudig abgeschlossen.

Am Sonntagmorgen hieß es Abschied nehmen von den französischen Freunden und die Teilnehmer traten die lange Heimreise – erfüllt von vielen Eindrücken und Erinnerungen an die gemeinsamen Tage mit den französischen Freunden.

(PM/Fotos: Partnerschaftsverein Lauingen e.V.)

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